Der Text
Wenn Zeit, Geld und Gesundheit keine Rolle spielen, gibt es ein paar Fleckchen Erde, die ich gern noch/noch einmal besuchen würde.
Auch wenn es klirrend kalt dort ist, wäre eine Fahrt am nördlichen Polarkreis dabei. Mit dem Motorschlitten auf der Suche nach dem Nordlicht. Es an sich heran zu lassen, wenn der Motor abgestellt ist, und jetzt durch die unendliche Stille jene farbschwangeren Locken erscheinen, die von einem Wind verweht auf der Suche nach irgendetwas sind.
Dabei auch ein Besuch der Viktoriafälle, die Reise dorthin. Sie zuerst ganz entfernt wahr zu nehmen, um dann bei Annäherung das Tosen zu hören, den nassen Wind zu spüren, den der Wasserdruck erzeugt, und Afrika so nah ist, wie es nicht näher sein kann.
Mit der Taucherbrille ein paar Meter heraus zu schwimmen am Strand von Moalboal, Cebu/Philippinen, wo das Riff, über dem man schwebt, scheinbar ins Bodenlose abfällt, unter sich ungläubig alle Farben, alles Leben im sprenkelnden Sonnenlicht zu sehen. Und so unwahrscheinlich es auch sein mag festzustellen, ob der Baby Walhai von damals gewachsen ist, den ich das Glück hatte zu sehen.
Am Fuß des Tafelbergs bei einem Nederburg Rose` den einfachen Musikanten zuhören, die ihre Musikinstrumente aus Abfallblechen selbst gebastelt haben, und denen ein Lächeln reicht, wenn man ihnen etwas Zeit widmet. Eine Fahrt zum Weingut Groot Constantia aus kleinen Probiergläschen das Süffige mit dem Trockenen vergleichen, und keine Flasche mitzunehmen, nur den Moment.
In Schottland eines Abends bei vollem Mond an einem "Loch unaussprechlich" auf jene Spiegelungen zu schauen, die seine Tiefe ahnen lassen, während gegenüber am steilen Hang die Lichter einer herrschaftlichen Behausung herüber schimmern, aus der heraus ihre Bewohner die Einsamkeit mit dem Mond teilen.
Auf Pfifferlingsuche gehen am Dachstein. Sie zwischen Blaubeerstrauch und Heidekraut aufspüren, und sie dann am Abend wie üblich in der Eisenpfanne zusammen mit einem Spiegelei zubereiten.